Aktuell

  

Brief von Jean-Marie Perrig


Meine Lieben 


Gedanken zum Tag

Gestern haben acht fleissige Füsse im Dorf die Runde gemacht und die Suppenbeutel verteilt. Ich wünsche allen einen guten Appetit.

Zudem empfehle ich euch, wenn heute um 15.00 der Todesstunde Jesu am Kreuz vom Kirchturm die „Rätscha“ zum Gebet ruft, daheim die auf der Homepage aufgeführte Feier zu halten. 

Jedes Jahr versammelten sich die Mitglieder des Pfarreirates am Karfreitag um 07.00 zur nächtlichen Anbetung. Sie schreiben uns, wie sie das heute erleben und laden mit einer Erzählung ein, über das Sterben Jesu am Kreuz nachzudenken.  

Ich wünsche euch einen besinnlichen Karfreitag


Jean-Marie, Pfarrer

 


Liebe Pfarrgemeinde


Alles ist anders – nichts mehr ist wie es war!

So spüren wir das besonders in diesen Tagen vor Ostern, wenn wir zurückdenken.

 

Es ist Karfreitag, früh morgens sieben Uhr. Es läuten keine Glocken. «Sie seien in Rom», hat es immer geheissen.

Das Kreuz in der Kirche ist verhüllt. Vor dem Heiligen Grab in der Barbara Kapelle beten Maria und Marie-Louise gemeinsam das letzte Gesetzlein vom schmerzhaften Rosenkranz.

Wir vom Pfarreirat übernehmen die Gebetswache und fragen uns:  Hat wohl die ganze Nacht jemand hier gewacht und gebetet, wie es ein uralter Brauch ist?

Ein Erlebnis war es jedes Mal, wenn eine kleine Gruppe des Pfarreirates am Karfreitag völkerverbindend deutsch und kroatisch betet und besinnliche Texte und Fastenlieder in der morgendlichen Stille hört.

Ja, der Karfreitag hat uns viel bedeutet. Aber dieses Jahr ist alles anders. Wir glauben aber,

-         dass das Dunkel hell wird,

-         dass Schweres leicht wird,

-         dass Angst in Freude verwandelt wird,

-         dann wird auch dieses Jahr Ostern werden.

 

Und in diesem Glauben sind wir auch heute mit allen in unseren Pfarreien und darüber hinaus verbunden.

Herzlichst

 

Der Pfarreirat

 

10.04.2020


Warum ist der Mann am Kreuz tot?
Ein Vierjähriger brachte seinen Vater in der Kirche inmitten einer Trauung mit einer ernsten Frage in Verlegenheit. Sacha fragte laut: "Warum ist der Mann (am Kreuz) tot?" Der Vater, ein bekannter Schauspieler, gab die Geschichte in einer Boulevardzeitschrift wieder. Er erklärte, das Schlimmste für ihn sei nicht gewesen, dass sein Junge laut gefragt habe, sondern dass er nicht gewusst habe, was er antworten solle. Er ging jedoch auf das Risiko ein und ließ das Gespräch seinen Lauf
nehmen. Zunächst schien sich die Situation zu verschlimmern. "Weißt du, Sacha, der Mann ist tot, weil die Menschen ihn nicht verstanden haben."
"Das ist doch kein Grund, Papa!"
"Ich weiß, Liebling, aber dort wo Menschen Zugänge sind, kann
man auch Gemeinheiten finden."
"Was?"
"Die Menschen sind nicht immer nett zueinander. Aber keine Sorge, er lebt wieder."
Sobald er dies gesagt hatte, wünschte sich der Vater, wie er zugibt, er hätte es nicht gesagt. Sein Sohn antwortete:
"Man kann sterben und wieder leben?"
"Nein. Liebling, nur er."
"Warum er und nicht ich?"
"Sacha, warum glaubst du, dass der Mann starb und dann nicht mehr tot war?"
Sacha dachte eine Weile nach.
"Weil er noch nicht fertig war mit dem, was er zu sagen hatte!


Osterbotschaft

Osterbotschaft_Jean-Marie_20Perrig).pdf


Gottesdienstordnung

(mit Stiftmessen und Gedachtnissen)

 

Am 16. März 2020 hat Generalvikar Lehner die Kirchlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen über die in Zusammenarbeit mit dem Staatsrat getroffenen Massnahmen über das kirchliche Leben wie folgt informiert.


Angesichts der Entwicklung der Coronavirus-Pandemie (COVID-19) hat der Walliser Staatsrat für das gesamte Kantonsgebiet bis auf Weiteres die ausserordentliche Lage verhängt.


In Folge dessen müssen ab sofort sämtliche Gottesdienste unter Ausschluss der Öffentlichkeit sattfinden. Das gilt nicht nur für die Eucharistiefeiern, sondern auch für alle anderen liturgischen Feiern (z.B. Andachten, Taufen, Hochzeiten eucharistischen Anbetungen.


Beerdigungen dürfen nur noch im engsten Kreis der Familie gefeiert werden. Eine Aufbahrung und ein gemeinsames Totengebet entfallen.


Alle Versammlungen und Sitzungen kirchlicher Gemien sollten abgesagt werden.


Die Kirchen und Kapellen dürfen nur unter Einhaltung der erhöhten Hygienestandards und angemessener sozialer Distanz offenbleiben.


Die Bistumsleitung ist überzeugt, dass das strikte Umsetzen dieser neuen Weisungen der beste Weg ist, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Verbinden wir uns miteinander im Gebet, auch wenn die gemeinsame physische Anwesenheit bei den Gottesdiensten nicht mehr möglich ist.


Das Seelsorgeteam unterstützt die Massnahmen. Selbstverständlich werde die Stiftmessen und Gedächtnisse nachgeholt.


Sollten Sie Fragen haben oder möchten Sie mit uns sprechen, rufen Sie uns an. Unsere Kontaktdaten finden Sie auf der "Wer sind wir?" - "Regionales Seelsorgeteam" auf unserer Homepage oder auf der letzten Seite des Pfarreiblattes.


Wir wünschen Ihnen allen guten Mut, Zuversicht, Vertrauen und Gottes Segen.

Coronavirus_Bistum_20Sitten.pdf 


Karfreitag zu hause feiern (10. April 2020) (Link unten anklicken und öffnen)

Link:Karfreitag.pdf


Sonntagsmesse

Die Übertragung der Messe aus der Visper Pfarrkiche wird am Sonntag auf rrotv zu sehen sein. Die Messe findet laut Corona-Vorschriften unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.


Firmweg

Die Firmung muss leider auch verschoben werden. Die Firmanden und Firmandinnen werden kurzfristig informiert. ob die vorgesehenen Treffen stattfinden

Der Besuch des Asylheims am 4. März konnte, wie geplant, durchgeführt werden. In Visp empfing uns Herr Andreas Zwart und führte uns mit dem Kleinbus in die Industriezone. Gespannt folgten wir seinen interessanten Ausführungen über das Leben im Asylheim, in dem zurzeit 65 Männer jeglichen Alters und verschiedener Nationen Unterkunft finden.

Anschliessend fuhren wir nach Raron, wo man uns ein schmackhaftes Mittagessen servierte. Zudem durften wir einen Blick in Nähatelier und in die anderen Werkstätten werfen.


Treff 60+

Sich immer neu auszurichten, erhält jung. Das hat sich das Team der Seniorinnen und Senioren auf die Fahne geschrieben und sich gleich mit <<Treff 60+>> ein neues Logo gegeben. Damit wollen sie die Teenager der älteren Garde ansprechen und hoffen, Frauen und Männer ab 60 mit den verschiedenen Angeboten zu begeistern. Wird bis auf Weiteres abgesagt.

Jahresprogramm_2020_.pdf


Krankenpastoral und Mahlzeitendienst

Die Erfahrung zeigt, dass kranke und/oder betagte Mitmenschen froh sind, wenn sie von Zeit zu Zeit daheim die heilige Kommunion empfangen können. Darum ist es wichtig, dass sie sich selbst oder ihre Angehörigen dies beim Pfarramt melden.

Für ältere Menschen, denen es Mühe bereitet, selber Mahlzeiten zu bereiten, gibt es die Möglichkeit, den Mahlzeitendienst anzufordern.

Weitere Informationen diesbezüglich sind beim Sozialmedizinischen Dienst in Susten  (027 922 31 60) zu haben.

          

Mittagstisch

Seniorinnen und Senioren treffen sich jeden 2. und 4. Mittwoch des Monats im Volksheilbad zum Mittagstisch.

Wer daran teilnehmen will, melde sich bitte jeweils spätestens bis am Vorabend bei Frau Arlette Grichting (027 470 12 75) an. Wird bis auf Weiteres abgesagt.

 

Kauf von Beileidskarten, sakralen Gegenständen und Schriften

Nach wie vor empfehlen wir den Kauf von Beileidskarten unserer Pfarreiregion. Der Erlös kommt der jeweiligen Pfarrei zugute. Ebenfalls können bei uns sakrale Gegenstände wie auch Kleinschriften gekauft werden.

 

Jugendlokal

Das Jugendlokal im Pfarreizentrum von Leukerbad bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

Öffnungszeiten_Frühling_2020.pdf

 

Bibel-Teilen und Taizé-Gebets-Abende in Inden

Ab Januar finden die Taizé-Gebets-Abende und das Bibel-Teilen in der Antoniuskapelle in Inden am Donnerstag statt. Sie beginnen um 18.00 Uhr und dauern ca. eine Stunde. Interessierte aus nah und fern sind dazu recht herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir bitten Sie, zu den Bibel-Abenden eine Bibel mitzubringen. Wegen der aktuellen Situtation finden die Anlässe nicht statt.

Bibel_Taize-Abende2020.pdf